Die Bestimmung des Kapitäns wird bei 1899 Hoffenheim zur Hängepartie. Der neue Trainer Holger Stanislawski wollte sich auch eine Woche vor dem Start der Bundesliga-Saison nicht festlegen. "Wir werden es erst der Mannschaft mitteilen, wen wir zum Kapitän bestimmen. Dann wird es nach außen transportiert", sagte der 41-Jährige vor dem Spiel der 1. DFB-Pokalrunde gegen Germania Windeck am Sonntag in Köln (16.00 Uhr).

Das lange Zögern ist für Stanislawski nicht außergewöhnlich. "Ich habe es immer so gehalten, dass ich nicht am ersten Tag den Kapitän bestimme, sondern verschiedene Eindrücke auf mich wirken lasse. Ich musste 30 Spieler kennenlernen. Ich sah keine Not, für die Testspiele war es völlig wurscht, wer die Binde trägt", meinte der frühere St. Pauli-Coach.

Stanislawski wird den Mannschaftsrat zudem von neun auf fünf Profis reduzieren. Kassenwart Tobias Weis sowie der Spielführer werden in dem Gremium sitzen. "Die Mannschaft hat dann die Möglichkeit, noch drei Spieler hinzuzunehmen", erklärte der 1899-Trainer.

In der vergangenen Saison hatte Nationalspieler Andreas Beck das Amt des Kapitäns inne. Stellvertreter war Torhüter Tom Starke. In der Vorbereitung hatte unter anderem auch der niederländische Nationalspieler Ryan Babel als Spielführer der Kraichgauer fungiert.

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