Werder-Manager Klaus Allofs warnt nach dem bitteren Pokal-Aus gegen Heidenheim davor, die Situation auf die leichte Schulter zu nehmen.

"Daran darf Werder Bremen aber jetzt nicht zerbrechen", erklärt er im SPORT1-Interview. Aber: "Die Bundesliga ist grausam. Es gibt nur zwei Möglichkeiten. Entweder man spielt um den internationalen Wettbewerb oder man spielt gegen den Abstieg und dass da keiner auf der sicheren Seite ist, das hat jeder in der letzten Saison gesehen."

"Wir wissen, dass wir vor einer schwierigen Saison stehen. Bei uns wird es auch mal lauter, aber ich denke das sollte intern geschehen", so Allofs weiter.

Nach zuletzt sieben Jahren im internationalen Geschäft muss sich der Klub in diesem Jahr auf nationale Aufgaben beschränken: "Wir wissen, dass diese letzten Jahre keine Selbstverständlichkeit waren. Aber dennoch wollen wieder in diese Regionen vorstoßen."

Diesen Umstand sieht er aber auch positiv: "Ich würde sagen, es wird eine interessante Saison."

Die Zukunft der Routiniers Per Mertesacker und Tim Wiese, deren Verträge 2012 auslaufen, ist fraglich : "Jeder für sich ist ein ganz wichtiger Baustein, aber die Vergangenheit hat auch gezeigt, dass Spieler auch zu ersetzen sind.

Der Klub wolle sie aber unbedingt halten: "Wir möchten sie nicht ersetzen, sondern möchten mit ihnen weitermachen. Und Tim Wiese hat durchaus signalisiert, dass er bleiben möchte."

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