Bayern Münchens Präsident Uli Hoeneß hat Teile der eigenen Fans, die versucht hatten, dem neuen Bayern-Torwart Manuel Neuer Verhaltensregeln zu diktieren, kritisiert und ist sicher, das der Großteil die passende Reaktion zeigen wird.

Jetzt wisse jeder, erklärte Hoeneß im "stern", "was die vorhaben: einen Menschen manipulieren. Wenn in den nächsten Heimspielen was vorfallen sollte, werden unsere Fans brutal auf diese kleine Gruppe einhämmern. Die Leute sind sauer auf die, weil deren Argumente einfach schwach sind."

Die Vorfälle rund um Neuers Verpflichtung stellten "einen weniger schönen Abschnitt meiner Zeit beim FC Bayern dar", fasste Hoeneß zusammen.

Der Bayern-Präsident blickt aber optimistisch in die am Freitag beginnende Bundesliga-Saison. Im Kampf um den Titel hat er "ganz klar Borussia Dortmund" als einzigen echten Herausforderer ausgemacht.

"Geschäftsführer Hans-Joachim Watzke und Sportdirektor Michael Zorc machen einen guten Job. Die bauen gute Strukturen im Verein auf, haben gute Leute, mit Peer Steinbrück und Friedrich Merz im Aufsichtsrat zum Beispiel", sagte Hoeneß über den Meister:

"Schulden haben sie kaum noch. Dazu kommen ein tolles Stadion und eine junge Mannschaft mit Potenzial."

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