DFL-Schiedsrichterexperte Hellmut Krug hat Schiedsrichter Thorsten Kinhöfer in Schutz genommen.

Der Referee wurde nach der Hoffenheim-Partie gegen Hannover von Spielern und Ex-Schiedsrichter Markus Merk kritisiert.

"Die Spieler von Hoffenheim sollten die Schuld bei sich selbst und nicht beim Schiedsrichter suchen", betonte Krug bei SPORT1.

Die 1899-Profis beschwerten sich über das Tor von Jan Schlaudraff, der bei einem Freistoß nicht auf den Pfiff des Unparteiischen wartete und den Ball im Tor versenkte. Kinhöfer gab den Treffer.

Die Freistoß-Situation habe "das Spiel entschieden" giftete Starke: "Ich weiß nicht, warum er da keinen Arsch in der Hose hatte."

"Es fällt mir ehrlich gesagt schwer, Verständnis dafür aufzubringen, dass Spieler das Regelwerk nicht kennen. Denn immerhin gehört das zu ihrem Handwerkszeug", konterte Krug.

Merk sah das anders: "Es war eine Fehlentscheidung, ein Managementfehler, eine Unkonzentriertheit", erklärte Merk bei "Sky".

Krug hat da eine andere Meinung: "Der Pfiff des Schiedsrichters zur Wiederaufnahme des Spiels ist nur zwingend vorgeschrieben, wenn er zuvor die Mauer gerichtet hat. Fordert der Schütze keine Mauer, hat der Schiedsrichter auch keine Veranlassung, zu pfeifen", erklärte Krug.

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