Trotz Pokal-Pleite und der Niederlage zum Saisonauftakt bei Mainz 05 gibt sich Bayer Leverkusens Trainer Robin Dutt vor dem Spiel bei Werder Bremen (17.30 Uhr) betont gelassen:

"Ich mache die Qualität unserer Mannschaft nicht von zwei Spielen abhängig. In den seltensten Fällen sagen die Saisonstarts etwas über den weiteren Verlauf der Spielzeit aus", sagte Dutt im Interview mit der "BamS" und ergänzte:

"Wenn ich als Trainer eines Klubs wie Leverkusen nach zwei Niederlagen schon beunruhigt wäre, dann hätte Bayer den Falschen geholt."

Dutt sieht in dem schwachen Auftakt sogar einen Vorteil für Bayer: "Manchmal ist es besser, wenn es am Anfang nicht so läuft ? dann kannst du noch etwas korrigieren."

Mit Kapitän Simon Rolfes, der sich nach seiner Auswechslung in Mainz beschwerte, sei das Verhältnis wieder bereinigt:

"Was Simon und ich besprochen haben, bleibt unter uns. Nur so viel: Die Sache ist durch", betonte Dutt.

Dennoch ist sich der 46-Jährige bewusst: "Wir sind in der Champions League. Da ist die Luft für alle dünn. Ich als Trainer muss mit dem Druck leben, wenn wir verlieren", sagte der Bayer-Coach und betonte in Richtung seiner Stars:

"Die Spieler müssen es akzeptieren, wenn sie mal nicht spielen. Wir sind ein Top-Klub, bei dem auch Top-Spieler mal auf der Bank Platz nehmen müssen."

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