Trainer Markus Babbel vom Bundesligisten Hertha BSC Berlin steht wegen seines Umgangs mit Stürmer Rob Friend in der Kritik.

Babbel hatte dem Kanadier attestiert, dass dieser mit Berlin "nicht richtig warm werde".

"Es stimmt nicht, es ist Unsinn", sagte Friends Berater Andreas Kirsch der "Bild"-Zeitung.

Vielmehr habe Hertha Zusagen gegenüber seinem Schützling nicht eingehalten. "Uns wurde letzte Saison versprochen, dass mit zwei Außenstürmern reihenweise Flanken hereinsegeln", wird Kirsch zitiert:

"Jetzt wird in Berlin nicht das System gespielt, das Rob zugesagt wurde."

Die Herthaner hatten Friend nach dem Abstieg von Borussia Mönchengladbach für geschätzte 1,5 Millionen Euro verpflichtet.

In der vergangenen Saison wurde er jedoch von Newcomer Pierre-Michel Lasogga verdrängt. In den bisherigen zwei Saisonspielen stand der einstige Hoffnungsträger Friend nicht im Kader.

Angeblich gibt es für den Kanadier Anfragen aus der Bundesliga und der 2. Liga sowie aus dem Ausland.

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