Pyrotechnik in den Stadien der Bundesliga bleibt vorerst verboten. Das Präsidium des Deutschen Fußball-Bundes hat auf seiner Sitzung am Freitag in Frankfurt/Main keine Entscheidung über die von den Ultra-Fans der Bundesligisten geforderte Legalisierung der "Bengalischen Feuer" in den Stadien getroffen.

Die Mitglieder des Präsidiums kamen zu der übereinstimmenden Überzeugung, dass zu den komplexen baurechtlichen sowie haftungsrechtlichen und versicherungstechnischen Fragen kurzfristig Rechtsgutachten einzuholen sind. Dabei müssen auch ordnungsrechtliche Aspekte berücksichtigt werden.

Anschließend müssen die Bundesligisten, die aufgrund ihrer Rolle als Veranstalter und der damit einhergehenden Haftungsrisiken unmittelbar betroffen sind, in den Entscheidungsprozess eingebundenwerden.

Nach Präsidiums-Angaben orientieren sich alle Überlegungen immer an der geltenden Rechtslage in Deutschland. Zudem seien insbesondere die Vorgaben von Verwaltungs- und Ordnungsbehörden zu beachten. Eine Freigabe der Pyrotechnik in den Bundesliga-Stadien bleibt damit unwahrscheinlich.

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