Der Wechsel von Diego zu Atletico Madrid steht offenbar kurz vor dem Vollzug.

Wie die spanischen Sportzeitungen "Marca" und "AS" übereinstimmend berichten, ist sich der beim VfL Wolfsburg aussortierte Spielmacher mit dem Primera-Divison-Klub grundsätzlich einig.

"Mit dem Spieler ist alles klar. Es fehlt allein noch die Einigung zwischen Wolfsburg und Atletico", wird Diegos Vater und Berater Djair da Cunha zitiert, der zu mehrstündigen Verhandlungen in der spanischen Hauptstadt weilte.

Im Raum steht eine Ablösesumme von 10 Millionen Euro. Diego dürfte dem Vernehmen nach aber Abstriche von seinem für Interessenten abschreckenden Jahresgehalt von fünf Millionen Euro in Kauf nehmen.

Ein Knackpunkt bei den Verhandlungen: Der VfL will Diego verkaufen, die Spanier drängen auf eine Ausleihe mit anschließender Kaufoption.

Offenbar aus dem Rennen im Transfer-Poker scheint derweil Galatasaray Istanbul:

Der ebenfalls interessierte türkische Spitzenklub soll sich laut "Bild"-Zeitung zwar mit Diego zu Verhandlungen getroffen haben. Zudem soll der Brasilianer getwittert haben, er könne es in Wolfsburg "nicht mehr aushalten, nicht zu spielen".

In der "Wolfburger Allgemeinen Zeitung" erklärte der 26-Jährige nun aber: "Das habe ich nie gesagt, ich twittere nicht und bin auch nicht bei Facebook."

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