Andreas Ottl von Hertha BSC wehrt sich im SPORT1-Interview gegen sein Leisetreter-Image und stellt klar: "Wenn es drauf ankommt, kann ich auch dazwischenhauen."

Dass mit Christian Lell und Thomas Kraft zwei ehemalige Mitspieler vom FC Bayern München ebenfalls in Berlin spielen, erleichtere die Anpassung:

"Es ist natürlich viel angenehmer, wenn man schon jemanden kennt", so Ottl: "Christian Lell ist ja schon seit einem Jahr in Berlin. Er kennt die Stadt und die Abläufe im Verein. Das vereinfacht den Einstieg, beruflich und privat."

Ottl selbst will sich weiterentwickeln und erklärt, er sei "nach Berlin gekommen, um eine andere Rolle einzunehmen, als ich sie in München hatte."

Mit den Berlinern will er nach oben: "Es hat ein Umbruch stattgefunden, es herrscht Aufbruchsstimmung. Markus Babbel ist mit seinem Trainerteam auf einem guten Weg. Ich hoffe, dass ich dazu beitragen kann, dass hier weiter etwas wächst."

Zudem sei die Hertha nach schwachem Start auf einem guten Weg: "Im ersten Heimspiel (0:1 gegen Nürnberg, Anm.d.Red.) waren wir schlecht. In Hamburg (2:2) und Hannover (1:1) haben wir jedoch gute Leistungen gebracht. Wir müssen unsere Spielphilosophie festigen, jede Woche hart arbeiten und uns mit Punkten belohnen."

Im Hinblick auf das Duell mit Stuttgart (20.30 Uhr) erklärt er, man sei durch den 3:0-Sieg des VfB gegen Schalke 04 am ersten Spieltag gewarnt: "Wir müssen 100 Prozent abrufen."

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