Kaiserslauterns Torhüter Kevin Trapp zeigt sich im SPORT1-Interview vor dem Spiel gegen den FC Bayern (Sa., 15.30 Uhr) hoch motiviert für das Duell mit dem Rekordmeister.

"Ich freue mich riesig auf das Spiel", so der Keeper: "Der FC Bayern ist gespickt mit Stars und da ist es doch klar, dass da nochmal eine gewisse zusätzliche Motivation herrscht."

Gegen den haushohe Favoriten rechnet sich Trapp denoch Chancen aus: "Man hat in der letzten Saison gesehen, dass wir zuhause auch gegen die Topteams bestehen könnten."

"Klar ist, dass wir viel Leidenschaft an den Tag legen, kämpfen und laufen müssen", erkärt der U-21-Nationalkeeper: "Wenn wir das alles beherzigen, dann haben wir eine realistische Chance gegen die Bayern."

Seinen rasanten Aufstieg zur Nummer eins wurde ihm erst im Nachhinein richtig bewusst: "Ich hatte nicht wirklich viel Zeit und war voll in diesem Rausch drin."

Trapp will an seine guten Leistungen anknüpfen: "Letztes Jahr war das erste richtige Profijahr für mich und ich war regelmäßig dabei. Aber ich habe mir die Chance auch erarbeitetet und jetzt will ich das Vertrauen des Trainers bestätigen."

Ein großes Lob spricht er seinem Torwarttrainer Gerald Ehrmann aus. Dieser hatte zuvor schon Roman Weidenfeller, Tim Wiese, Florian Fromlowitz und Tobias Sippel groß gemacht.

"Die Art wie er mit uns umgeht, ist phänomenal", erzählt Trapp: "Ich habe noch nicht so viele Torwarttrainer gehabt, aber er vermittelt uns viel und er lebt den Siegeswillen und den Ehrgeiz vor."

Für den Keeper nimmt Ehrmann eine besondere Rolle ein: "Der "Gerry" ist wie eine Art sportlicher Vater für mich. Wenn ich ein Problem habe oder etwas Außergewöhnliches passiert, wie das Angebot von Schalke, dann ist er natürlich auch ein Ansprechpartner für mich."

Daran, dass der Wechsel zu den Königsblauen scheiterte, hätten "mehre Faktoren mitgespielt", sein Torwarttrainer sei aber neutral geblieben.

"Ich bin auf keinen Fall unglücklich, dass der Wechsel nicht geklappt hat", so Trapp: "Auch Abstiegskampf mit dem FCK kann für meine Entwicklung sehr hilfreich sein. Und das Training vom "Gerry" natürlich auch."

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