Hanno Balitsch von Bayer Leverkusen sprang spontan für seinem Dortmunder Berufskollegen Mario Götze in die Bresche und versuchte zu retten, was zu retten war.

Es war die 77. Minute, als Schiedsrichter Wolfgang Stark dem Nationalspieler des BVB wegen angeblichen Nachtretens gegen Balitsch die Rote Karte zeigte.

"Ich habe nichts wahrgenommen. Für mich war es ein normaler Zweikampf. Insofern kam für mich der Pfiff überraschend und ich habe den Schiedsrichter gefragt, warum er die Rote Karte gezückt hat", erklärte Balitsch nach dem Abpfiff, als die Nerven rund um das Bundesliga-Spitzenspiel (0:0) blank lagen.

Doch der Bayer-Profi bewahrte kühlen Kopf und ließ in keiner Phase zu einem verbalen Nachtritt gegen Götze provozieren. "Denn er hat meiner Ansicht nach nichts getan."

Dortmunds Innenverteidiger Neven Subotic hatte die Aktion von Balitsch schon auf dem Rasen wahrgenommen und berichtete:

"Das war keine Rote Karte. Ich habe gesehen wie Balitsch versucht hat, das dem Schiedsrichter zu vermitteln. Wenn sich zwei Spieler so verhalten, dann sollte man das als Schiedrichter auch honorieren."

Doch nunmehr droht Götze nach der ersten Roten Karte seiner Karriere eine Sperre von mindestens zwei Spielen.

Dass der Dortmunder Jungstar nach den Äußerungen von Referee Stark auch noch in Richtung Balitsch gespuckt haben soll, konnte der Leverkusener ebenfalls nicht bestätigen.

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