Erst die Lärmattacke gegen Fans von Borussia Dortmund, nun der Einsatz von Pfefferspray gegen Anhänger von Werder Bremen:

Fußball-Bundesligist 1899 Hoffenheim kommt nicht zur Ruhe. Einen Tag nach der 1:2-Niederlage der Kraichgauer gegen Werder Bremen nahmen die Hoffenheimer Stellung zu den massiven Ausschreitungen im Gäste-Block in der Halbzeitpause.

"Gegen Ende der 1. Halbzeit wurden im Bremer Fanblock Rauchkörper gezündet, der Verantwortliche wurde identifiziert.

Der Hoffenheimer Ordnungsdienst informierte daraufhin die Polizei. Während des Zugriffs wurde der Ordnungsdienst von Bremer Anhängern mit Stangen attackiert sowie mit Bierbechern beworfen.

Die Polizei griff daraufhin zusätzlich ein und musste einige Bremer Anhänger mit Pfefferspray zurückhalten. Verletzt wurde bei dem Eingriff glücklicherweise niemand", hieß es in der Hoffenheimer Pressemitteilung.

Mit Unverständnis reagierten die Bremer auf den Einsatz der Polizei. In einer veröffentlichten Stellungnahme kritisierten Vertreter von Werder Bremen, dass das Vorgehen der Hoffenheimer Ordnungshüter überhaupt erst der Auslöser für die Ausschreitungen gewesen sei.

"Wir waren sehr überrascht, dass die Ordner das Risiko von Unruhen in Kauf genommen haben. Aus den Erfahrungen heraus ist es besser, wenn ein Zugriff nach Beendigung des Spiels und außerhalb des Blocks erfolgt", sagte Julia Ebert, die Leiterin der Fanbetreuung bei Werder Bremen.

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