Mario Götze ist nach seiner ersten Roten Karte im Profifußball für zwei Spiele gesperrt und zudem zu einer Geldstrafe in Höhe von 10.000 Euro verurteilt worden.

Der Shootingstar von Borussia Dortmund war im Spitzenspiel am Samstag bei Bayer Leverkusen (0:0) wegen Nachtretens in der 77. Minute des Feldes verwiesen worden.

FIFA-Schiedsrichter Wolfgang Stark hatte zudem in einem Sonderbericht vermerkt, Götze habe noch in die Richtung von Gegenspieler Hanno Balitsch gespuckt.

Die Dortmunder müssen in den kommenden beiden Spielen auch auf Kapitän Sebastian Kehl verzichten, obwohl dieser in Leverkusen gar nicht zum Einsatz gekommen war.

Kehl hatte den Vierten Offiziellen Markus Schmidt leicht mit der Hand gegen die Schulter gestoßen und wurde vom Sportgericht des DFB wegen unsportlichen Verhaltens gesperrt. Beide Urteile sind rechtskräftig, da sowohl Spieler wie auch Verein zugestimmt haben.

Am Montag hatte sich der 19-Jährige verteidigt. "Ich kann nur versichern: Ich bin nicht der Typ, der eine Tätlichkeit begeht. Und anspucken würde ich ohnehin niemanden", sagte er.

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