Trotz der rund 42 Millionen Euro teuren Einkaufstour vor dem Start der Bundesliga-Saison ist Bayern Münchens Festgeldkonto noch prall gefüllt.

"Wir verfügen derzeit über eine freie Liquidität von 64 Millionen Euro", sagte Bayerns Geschäftsführer Karl Hopfner dem Fachmagazin "11 Freunde".

Zwar werde der Umsatz nach der titellosen Saison geringer sein als im Vorjahr (350,2 Millionen Euro), dennoch sei der deutsche Rekordmeister weiterhin wirtschaftlich kerngesund. "Selbst wenn wir keine Gewinne machen, rutschen wir nicht gleich in die Verschuldung", sagte Hopfner mit Blick auf 206 Millionen Euro Eigenkapital.

Auch in Zukunft wolle Bayern München seine Stärke erhalten und nicht die Taktik anderer Klubs nachahmen. "Es kann nicht darum gehen, dass man bei einer Verpflichtung gleich schon über einen Weiterverkauf nachdenkt. Unser Ziel sind Titel, nicht Handel", stellte der 59-Jährige klar.

Über die kommende Einführung des Financial Fairplay zeigte sich Hopfner "sehr glücklich", sieht für den deutschen Fußball allerdings noch mehr Potenzial auf wirtschaftlichen Gewinn. "In der TV-Vermarktung hinken wir weit hinter den europäischen Ligen hinterher", sagte Hopfner. Besonders in der Auslandsvermarktung könne man noch mehr Gewinn erzielen.

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