Max Eberl, Sportdirektor von Borussia Mönchengladbach, will mit Torwart Marc-Andre ter Stegen den Vertrag über 2014 hinaus verlängern.
"Marc ist ein großer Glücksfall für die Borussia", sagte Eberl im "Kia Doppelpass" bei SPORT1 und ergänzte:
"Marc kam in einer Phase ins Tor, wo wir schon abgeschrieben waren. Seitdem hat er sich als sehr großen Rückhalt bewiesen. Wir sind sehr sehr froh, dass wir ihn haben", erklärte Eberl und betonte:
"Wir würden gerne mit ihm und seinem Berater sprechen, um den Vertrag mit ihm zu verlängern. Wir wollen im Sinne aller Beteiligten eine gute Lösung finden und ich bin auch guter Dinge."
Auch SPORT1-Experte Thomas Helmer hält große Stücke auf den Torwart der Gladbacher: "Er erinnert mich an Oliver Kahn", sagte Helmer anerkennend, bevor er witzelte: "Ich hoffe aber, ter Stegen ist fußballerisch besser."
Über den Gladbacher Höhenflug mit Tabellenplatz zwei ist Eberl selbst überrascht: "Dass es so gut läuft, damit konnte keiner rechnen. Aber wir genießen es natürlich und wollen dran."
Großen Anteil am Erfolg habe der Trainer. "Lucien Favre fordert mit seiner akribischen Art und Weise die Mannschaft. Wir haben bewusst gesagt: Wir brauchen keinen Feuerwehrmann als Trainer. Deswegen fiel die Entscheidung auf ihn", betonte Eberl.
Enttäuscht reagierte der ehemalige Bundesliga-Profi auf die Kritik von Gladbacher Legenden an seiner Arbeit in der vergangenen Saison:
"Ich denke man hätte mal telefonieren können. Dass sich alte Spieler von Traditionsvereinen um einen Verein sorgen, ist nicht das Problem. Aber die Art und Weise und die Objektivität, wie man eine Sache betrachten kann, die muss gewährleistet sein. Für mich wäre schön gewesen, solche Dinge persönlich zu besprechen und nicht über die Medien."
In die weiteren Saison-Spiele gehe die Borussia mit dem Ziel, jedes Spiel zu gewinnen. Eberl sagte: "Wir haben von dem letzten Jahr gelernt, von Spiel zu Spiel zu denken. Jedes Spiel wie ein Finale sehen und es gewinnen."



