DFB-Präsident Theo Zwanziger wirft den Profi-Vereinen vor, die Fan-Krawalle zunächst verharmlost zu haben.

"Dieser Vorwurf ist nicht ganz von der Hand zu weisen. Zunächst sind oft nur das böse Wort und die abfällige Geste, dann kommt die Tat", sagte Zwanziger dem "kicker".

Zwanziger erklärt: "Vielleicht hätte man sich in dem einen oder anderen Fall, beispielsweise bei den unglaublichen Verunglimpfungen von Dietmar Hopp und Uli Hoeneß, noch deutlicher von den Chaoten unter den eigenen Fans distanzieren und härter durchgreifen müssen."

Nun erwägt der DFB neue Lösungen: "Wir müssen jetzt Maßnahmen finden, um der Gewalt Herr zu werden und noch Schlimmeres zu verhindern", sagte Zwanziger.

Zu den Maßnahmen könnten eine "noch genauere Fantrennung, stärkere Kontrollen, personalisierte Tickets bei Auswärtsspielen, aber auch eine Beschränkung oder komplette Aufgabe von Stehplätzen" zählen.

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