Die Politik bringt sich im Kampf gegen die zunehmende Gewalt im Fußball in Stellung und will in Zukunft eine härtere Linie fahren.

"Wir werden beim Runden Tisch am 14. November in Berlin genau darauf achten, dass der vor einem Jahr beschlossene Zehn-Punkte-Plan weiter umgesetzt wird. Dazu wird es Verschärfungen geben", sagte Bundesinnenminister Hans-Peter Friedrich vor der Sportministerkonferenz in Weimar.

Der Deutsche Fußball-Bund (DFB) und die Deutsche Fußball Liga (DFL) hatten den Zehn-Punkte-Plan für mehr Sicherheit 2010 ins Leben gerufen.

Kernpunkte sind die Aufstockung von hauptberuflichen Fan- und Sicherheitskräften in den Klubs sowie mehr Präventivarbeit.

In dem Plan sieht Friedrich eine geeignete Grundlage, den jüngsten Krawallen mit Erfolg entgegenzutreten.

Allerdings forderte der CSU-Politiker weiterreichende Maßnahmen von den Klubs, da es sich um eine neue Qualität der Gewalt handele: "Wir müssen das neue Erscheinungsbild der Ultras genau studieren."

Inwieweit die härtere Gangart in die Beschlüsse der Sportministerkonferenz einfließt, ließ Friedrich offen.

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