Freiburgs Abwehrspieler Andreas Hinkel sieht trotz Tabellenplatz 18. den SC Freiburg gut aufgestellt.

"Wir sind nicht weit weg, uns fehlt momentan das letzte Quäntchen Glück", sagte Hinkel im Interview mit SPORT1.

"Die Situation sieht natürlich nicht gut aus, aber man muss das richtig analysieren. Wir müssen unsere Chancen einfach besser nutzen, dann kann man da ganz schnell unten rauskommen", sagte der 29-Jährige, der nach fünf Jahren im Ausland sich freut, wieder in der Bundesliga zu spielen.

"Die Bundesliga ist für mich super attraktiv, ich habe hier meine Karriere begonnen und es ist eine sehr ausgeglichene Liga. Hinzu kommen immer volle Stadien", sagte Hinkel.

Für den früheren Nationalspieler war ein Engagement bei seinem Ex-Klub VfB Stuttgart nicht machbar. "Der VfB hat auf meiner Position zwei Rechtsverteidiger gehabt und das war von Anfang an so kommuniziert. Ich habe das gerne angenommen, mich dort fitzuhalten, aber es war klar, dass es nichts darüber hinaus wird."

Dennoch sei es für ihn kein persönlicher Abstieg beim SC Freiburg zu spielen.

"Der SC Freiburg ist für mich in vielerlei Hinsicht ein Top-Klub", betonte Hinkel, der ergänzte: "Klar, er ist ein kleiner Verein mit einem kleinen Budget, der nicht die Möglichkeiten wie die großen Vereine hat, dafür aber eine ganz eigene Philosophie. Der Verein ist gesund. Und dass es oft gegen den Abstieg geht, weiß man in Freiburg."

Die Nationalelf hat für den Schwaben aktuell keine Priorität. "Momentan denke ich da gar nicht dran. Das ist so weit weg. Ich muss erst mal wieder meinen Rhythmus finden."

Hinkel ist für das Spiel beim 1. FC Nürnberg am Samstagzuversichtlich: "Ich denke, wir können überall etwas mitnehmen und jedem Gegner wehtun."

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