Borussia Mönchengladbachs Präsidiumsmitglied Hans Meyer hat vor einem Gezerre um Shootingstar Marco Reus gewarnt.

"Wenn die Einflüsse um ihn herum zu stark werden, dann wird er es nicht schaffen", sagte Meyer im KIA-Doppelpass auf SPORT1.

"Ich hoffe nur, dass dieser unglaublich sympathische Junge so geführt wird, dass er nicht wie andere Spieler nicht mehr zu coachen ist. Denn das bedeutet immer Stillstand ", führte der langjähige Bundesliga-Trainer aus.

Er wehre sich dagegen, zu viel Rummel um einen jungen Spieler zu veranstalten, "der es seit anderthalb Jahren gut macht und das Zeug hat, ein Großer zu werden", betonte Meyer.

Der Vertrag des Offensivspielers sei geklärt, im Präsidium werde "relativ wenig" über die Personalie diskutiert.

Auch die von kolportierten 18,5 Millionen jährlich angeblich um drei Millionen sinkende Ablöse lässt den 69-Jährigen kalt: "Geld haben wir genug. Wenn er uns durch seine Leistungen den europäischen Wettbewerb garantiert, dann lohnt es sich doch."

Zudem sagte er, Gladbach habe keine Angebote für Reus erhalten, "nicht mal Anfragen".

Der Erfolg des neuen Tabellendritten sei allerdings nicht nur auf Reus, sondern auch auf den Trainer zurückzuführen: "Den Namen Lucien Favre muss man auch erwähnen", sagte Meyer. "In dieser Mannschaft ist ein sehr, sehr guter Geist. "

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