Präsident Walther Seinsch sieht die sportliche Talfahrt des Bundesliga-Aufsteigers FC Augsburg vor allem in der eigenen Transferpolitik begründet.

"Es liegt an eigenen Versäumnissen des Hauses, dass es jetzt so aussieht", sagte der 70-Jährige am Montagabend auf einer Presserunde in Augsburg.

Bei der Verpflichtung von Spielern sei man vor der Saison "zu zögerlich" gewesen. In der Winterpause müsse der Tabellenletzte daher nachlegen: "Wir brauchen zwei bis drei gute Spieler im offensiven Mittelfeld", sagte Seinsch.

An Trainer Jos Luhukay werde der FCA trotz der sportlichen Talfahrt bis zum Ende seines Vertrages 2013 festhalten.

"Den lassen wir nicht gehen. Er kann bis zum Sommer alles verlieren. An ihm gibt es nichts zu rütteln", betonte Seinsch erneut.

Ob Manager Andreas Rettig seinen zum Saisonende auslaufenden Vertrag erneut verlängert, bleibt unterdessen offen.

"Es ist bekannt, dass er irgendwann zurück nach Köln will", sagte Seinsch, forderte aber eine Entscheidung bis Ende Januar.

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