Franz Beckenbauer hält es nicht für unwahrscheinlich, dass Jürgen Klopp eines Tages Trainer des deutschen Rekordmeisters wird.

"Er macht einen tollen Job in Dortmund. Irgendwann wird er was Neues versuchen, ist doch ganz logisch. Ich könnte mir vorstellen, dass Klopp ein Thema für Bayern werden wird ? auch wenn ich das nicht mehr zu entscheiden habe", sagte der Ehrenpräsident des FC Bayern der "Sport-Bild".

Zudem glaubt der "Kaiser" an die deutsche Nationalmannschaft und traut ihr zu, Europameister zu werden.

"Zwei Mannschaften sind derzeit führend in Europa: Spanien und Deutschland. Unsere Mannschaft ist bereit für den Titel. Mit einer Leistung wie gegen Holland schlagen wir Spanien, davon bin ich überzeugt", erklärte Beckenbauer.

Zudem hat sich Beckenbauer zu einem möglichen Wechsel von Marco Reus zum FC Bayern skeptisch geäußert. "Reus könnte ein Star zu viel sein", sagte er. Denn Franck Ribery, Arjen Robben und Thomas Müller seien bei Bayern gesetzt. Also müssten Bastian Schweinsteiger oder Toni Kroos auf die Bank, "und dann hast du schon ein Problem".

Über seine eigene Zukunft sagte Beckenbauer, dass er nicht vorhabe das Amt des UEFA-Präsidenten zu übernehmen: "Nein, die Begehrlichkeiten sind vorbei." Aber er könne sich Bayern-Vorstandschef Karl-Heinz Rummenigge gut in dieser Rolle vorstellen. "Er wäre ein guter UEFA-Präsident. Er kann gut mit Platini und ist bestens vernetzt", erklärte er.

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