Der Deutsche Fußball-Bund (DFB) hat die Entscheidung von Schiedsrichter Babak Rafati ausdrücklich begrüßt, sich offen zu seiner Depressionserkrankung zu bekennen und in Ruhe fachärztlich behandeln zu lassen.

Dabei werde Rafati vom DFB auch weiterhin jede mögliche und von ihm gewünschte Unterstützung bekommen, erklärte der Verband am Freitag. Außerdem stünden ihm selbstverständlich auch die Hilfsangebote der Robert-Enke-Stiftung zur Verfügung.

Rafati hatte am vergangenen Wochenende einen Selbstmordversuch unternommen. Am Freitag ließ er über seinen Anwalt mitteilen, dass er unter Depressionen leide. "Es ist ein wichtiger und richtiger Schritt von Babak Rafati, sich dieser Krankheit zu stellen und professionelle Hilfe in Anspruch zu nehmen", erklärte DFB-Präsident Theo Zwanziger.

Das Präsidium des DFB soll sich auf seiner nächsten Sitzung am 2. Dezember 2011 intensiv mit der aktuellen Situation und dem Gesamtkomplex des deutschen Schiedsrichterwesens befassen.

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