Für Bayern Münchens ehemaligen Trainer Ottmar Hitzfeld ist das Meisterschaftsrennen in der Bundesliga nach dem Ausrutscher des FCB gegen Mainz 05 (2:3) wieder offen.

"Es sah nach einem Alleingang der Bayern aus. Aber jetzt ist der Ausgang ungewiss", sagte der 62-Jährige im "Audi Star Talk" in München (Dienstag, 23 Uhr im TV auf SPORT1).

Für den Rest der Saison erwarte der Schweizer Nationaltrainer einen Zweikampf zwischen den Bayern und Meister Borussia Dortmund. Borussia Mönchengladbach räumte er nur Außenseiter-Chancen ein.

Zwar sei Dortmund "noch nicht auf Augenhöhe mit Bayern. Aber sie sind wieder in Form", warnte Hitzfeld seinen Ex-Klub.

Die zweite Niederlage der Bayern in Folge kam für ihn "sehr überraschend". Man merke, dass in Bastian Schweinsteiger derzeit "der Motor im Bayern-Spiel" fehle, sagte er, verteidigte aber Trainer Jupp Heynckes: "Es braucht einfach Zeit, eine Lösung zu finden".

Zudem regte Hitzfeld unter dem Eindruck des Suizidversuchs von Babak Rafati an, Schiedsrichtern psychologische Unterstützung zur Seite zu stellen.

"Trainer können Misserfolg mit der Mannschaft verarbeiten. Schiedsrichter haben niemanden", sagte Hitzfeld, der selbst vor einigen Jahren unter dem Burnout-Syndrom gelitten hat.

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