Trotz des Verlustes der Tabellenführung herrscht laut Ehrenpräsident Franz Beckenbauer bei Bayern München noch keine Krisenzeit.

"Sie müssen ihre Spielweise ändern. Aber das wird. Eine Krise ist es jetzt noch nicht", sagte der 66-Jährige der Münchner "tz". Dennoch sei nach zwei Niederlagen der Bayern in Folge Meister Borussia Dortmund wieder Mitfavorit auf die Meisterschaft. "Sie spielen schon seit Wochen konstant und sind wieder vorne. Wie lange sie da bleiben werden, das weiß ich nicht."

Das Fehlen von Regisseur Bastian Schweinsteiger habe sich beim 2:3 gegen Mainz 05 besonders bemerkbar gemacht. Dennoch nahm Beckenbauer dessen Vertreter David Alaba in Schutz: "Der hat sich bemüht, aber da in dieses Wirrwarr eine spielerische Linie reinzubringen, das schafft kein Spieler. Da hättest du wahrscheinlich einen Zauberer gebraucht vom Circus Krone."

Nach Informationen der "Süddeutschen Zeitung" hoffen die Münchner allerdings schon auf einen Einsatz des am Schlüsselbein verletzten Schweinsteiger in den letzten Spielen der Hinrunde. Auch Trainer Jupp Heynckes hatte ein verfrühtes Comeback des 27-Jährigen am vergangenen Freitag nicht ausgeschlossen.

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