Schweigen statt Fluchen: Felix Magath setzt nach der enttäuschenden Niederlage des VfL Wolfsburg beim FC Augsburg auf ungewöhnliche Maßnahmen.

Wie die "Wolfsburger Allgemeine Zeitung" berichtet, schweigt Magath seine Profis konsequent an und straft sie mit Missachtung. Statt auf große Reden setzt der 58-Jährige auf intensives Zweikampf-Training. "Wir wissen, dass wir noch mehr kämpfen müssen", sagte der Japaner Makoto Hasebe.

Die Analyse des 0:2 in Augsburg überließ Magath seinen Spielern. Kapitän Christian Träsch, dessen Vorgänger Marcel Schäfer und Torwart Diego Benaglio setzten sich nach dem freien Montag vor dem Training am Dienstag zusammen. "Jeder von uns hat sich das Spiel gegen Augsburg noch einmal angesehen, und natürlich muss man eine solche Partie aufarbeiten", sagte Träsch. "In Augsburg haben wir verloren, weil wir zu spät gemerkt haben, dass es nicht mit spielerischen Mitteln geht, sondern nur über den Kampf."

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