Im Prozessauftakt um den Becherwurf-Skandal am 1. April in der abgebrochenen Partie zwischen dem damaligen Bundesligisten FC St. Pauli und Schalke 04 hat sich der vermeintliche Becherwerfer Stephan H. nicht zu den Vorwürfen geäußert.

Die beiden Zeugen, die bei der Aktion im Millerntorstadion in der Nähe gestanden haben wollen, machten zudem unklare Angaben zum Tathergang. Die Aussagen gegenüber der Polizei kurz nach dem Vorfall und in der aktuellen Gerichtsverhandlung widersprachen sich in einigen Punkten.

Der vom Becher getroffene Schiedsrichter-Assistent Thorsten Schiffner bekräftigte in seiner Aussage, einen starken Schlag im Nacken gespürt zu haben und erst nach mehr als zwei Wochen wieder komplett schmerzfrei gewesen zu sein.

Teammanager Christian Bönig verfolgt den Prozess für St. Pauli. Der Klub fordert im Falle einer Verurteilung Schadensersatz in Höhe von 400.000 Euro.

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