Das Tauziehen zwischen Bayer Leverkusen und dem VfB Stuttgart um Torwart Bernd Leno ist beendet.

Leno unterzeichnete in Leverkusen einen Kontrakt bis zum 30. Juni 2017. Die Klubs einigten sich auf eine Ablösesumme, über deren Höhe beiderseitig Stillschweigen vereinbart wurde. Sie dürfte aber zwischen sieben und acht Millionen Euro liegen.

"Mit Bernd Leno haben wir uns die Dienste eines der herausragenden Torhüter-Talente Deutschlands langfristig gesichert. Bernd hat uns in den vergangenen Monaten in einer schwierigen Situation sehr geholfen. Er hat den verletzten René Adler hervorragend vertreten und großen Anteil daran, dass wir das Achtelfinale der Champions League erreicht haben", erklärt Bayer 04-Sportdirektor Rudi Völler.

Auch Geschäftsführer Wolfgang Holzhäuser begrüßte die Verpflichtung: "Bernd Leno hat das Vertrauen, das wir in ihn gesetzt haben, trotz seiner Jugend und Unerfahrenheit im Profifußball vollauf gerechtfertigt. Er war in den vergangenen Wochen und Monaten stets ein Leistungsträger der Mannschaft. Mit seinen sehr guten Leistungen hat er sich diesen langfristigen Vertrag verdient", so Holzhäuser.

Leno zeigte sich mit der Vertragsunterschrift in Leverkusen sehr erfreut: "Ich fühle mich bei Bayer 04 sehr wohl und bin dem Klub dankbar, dass er mir die Chance gegeben hat, Bundesliga und Champions League zu spielen. Dieses Vertrauen möchte ich zurückzahlen. Dem VfB danke ich für eine gute Zeit. Ich habe dort eine tolle Ausbildung erhalten, die mir den jetzigen Schritt erst ermöglicht hat", erklärte der Torwart.

Der 19-Jährige, der ursprünglich bis zum Winter ausgeliehen war, hatte in der Vergangenheit wiederholt seine Absicht geäußert, in Leverkusen bleiben zu wollen.

Damit wird ein Verbleib von Rene Adler über das Saisonende hinaus immer unwahrscheinlicher. Sportchef Rudi Völler bezeichnete die Konstellation mit Leno und Adler im Vorfeld als "eher unwahrscheinlich".

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