Der russische Nationalspieler Pawel Pogrebnjak hat dementiert, dass er die Verantwortlichen von Bundesligist VfB Stuttgart hart kritisiert hat. Er mache kein Hehl daraus, dass er enttäuscht sei über die Schwaben, "aber ich gehe mit Anstand - und deshalb sind manch reißerische Zitate, die durch die Medien geisterten, schlicht nicht wahr. Ich habe es nicht nötig, nachzutreten. Das wäre nicht sehr professionell und nicht mein Stil", sagte der Stürmer nach seinem Wechsel zum FC Fulham nach England.

Zuvor war Pogrebnjak in der russischen Sporttageszeitung "Sowjetski Sport" noch mit den Worten zitiert worden: "Nachdem ich gegen Gladbach nicht im Kader war, habe ich sofort den Wunsch erklärt, die Situation zu verändern. Die Stuttgarter Führung hat sich schweinisch verhalten, wonach ich keine Sekunde länger in diesem Verein bleiben wollte."

Laut Pogrebnjaks Medienberater Jürgen Knappenberger habe sein Klient die Aussage so nicht getätigt. Zudem entstamme sie einem Interview, das entgegen der Absprache mit dem Blatt nicht zur Autorisierung vorgelegt worden sei. Auch VfB-Manager Fredi Bobic sagte: "Pawel hat sich bis zuletzt korrekt verhalten."

Pogrebnjak betonte jedoch, dass ihn das Verhalten der Verantwortlichen in den zurückliegenden Tagen verletzt habe. "Ich musste sehr viele Aussagen über mich lesen, aus denen klar hervorging, dass man mich nicht mehr haben will. Es ist im Fußball ja nichts Außergewöhnliches, dass ein Verein anders plant, aber ich finde es schade, dass man zu wenig miteinander gesprochen hat", sagte er.

teilentwitternE-MailKommentare
Bitte bewerten Sie diesen Artikel