Das Wintertransferfenster ist seit Dienstag geschlossen.

Der FC Bayern hat sich erwartungsgemäß trotz des Mittelfußbruchs von Innenverteidiger Daniel van Buyten und des damit verbundenen Notstands in der Abwehr nicht verstärkt.

Die vom Rekordmeister verfolgte zurückhaltende Einkaufspolitik ist offenbar nicht nach dem Geschmack von Mittelfeldspieler Franck Ribery.

"Ich glaube, es ist ein großes Problem für uns, wenn zwei oder drei Spieler verletzt sind", sagte der Franzose am Donnerstagnachmittag.

"Wir haben keine richtig gute Bank und keine richtig gute zweite Mannschaft."

Er sei aber weder Präsident oder Manager, sondern Spieler. "Deshalb ist das nicht mein Problem", sagte der 28-Jährige.

In Hamburg fehlt der Bayern-Defensive neben van Buyten auch der gelbgesperrte Außenverteidiger Rafinha. Breno musste am Mittwoch im Kraftraum üben, weil ihn Knieprobleme plagten. Diego Contento muss aktuell mit einem Zehenbruch aussetzen.

Karl-Heinz Rummenigge hatte hingegen die Bayern-Personalpolitik, in der Winterpause keine neuen Spieler zu verpflichten, erst vor kurzem bei einer Veranstaltung in Nürnberg verteidigt:

"Es war ausdrücklich der Wunsch des Trainers, im Winter nichts mehr zu machen", erklärte der Vorstandsboss des FC Bayern.

"Wir hoffen, dass wir mit diesem Kader durchkommen. In Sachen Quantität gehen wir mit dem Kader sicher am Limit."

Die Münchner Abwehrspieler sind ebenfalls zuversichtlich gegen den HSV trotz der Personalprobleme bestehen zu können.

"Wir haben genug Qualität, um das aufzufangen", sagte Jerome Boateng.

Das Innenverteidigerduo werden wohl Holger Badstuber und Anatoliy Tymoshchuk bilden, Boateng und Kapitän Philipp Lahm die Außenpositionen wahrnehmen.

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