Neuzugang Srdjan Lakic von 1899 Hoffenheim strotzt vor seinem Debüt gegen den Aufsteiger FC Augsburg vor Tatendrang.

Nach einem halben Jahr als Bankdrücker beim VfL Wolfsburg will der 28 Jahre alte Torjäger wieder an die Leistungen beim 1. FC Kaiserslautern in der vergangenen Saison anknüpfen.

In der Spielzeit 2010/2011 hatte Lakic für den FCK 16 Treffer erzielt. In Wolfsburg blieb er in zehn Spielen torlos.

"Die letzten Monate in Wolfsburg haben meinem Image sehr geschadet. Das stört mich. Deshalb bin ich froh, dass ich mit Hoffenheim einen neuen Verein gefunden habe, bei dem ich meine Qualitäten einbringen kann", sagte Lakic, der sich als Ersatz des zum VfB Stuttgart gewechselten Vedad Ibisevic für das kommende Halbjahr klare Ziele gesetzt hat:

"15 Spiele in der Bundesliga und den Pokal. Das ist meine Mission. Sich auf ein Spiel zu konzentrieren, ist nicht meine Art."

Ob Lakic gegen die Augsburger von Beginn an auflaufen wird, ist laut Trainer Holger Stanislawski offen.

"Srdjan ist fit, hat keine Probleme und keine Verletzung. Wir werden sehen, ob er gegen Augsburg schon so weit ist. Er hat ja am Donnerstag erst das erste Mal mit der Mannschaft trainiert. Wichtig ist, dass wir nicht alle denken, Lakic bombt in jedem Spiel fünf Tore. Wir werden ihn nicht daran hindern, aber wir geben ihm die Zeit, sich langsam einzugliedern", sagte Stanislawski.

Gegen Augsburg kann Stanislawski zudem wieder auf die zuletzt verletzten Boris Vukcevic und Marvin Compper zurückgreifen.

Mit Blick auf die Lage im Tabellenkeller und unabhängig von der Personalsituation zählt für den Hamburger gegen den Tabellenvorletzten ohnehin nur ein Sieg.

"Wir könnten uns Luft verschaffen zu den Mannschaften, die von unten drängen. Bis Platz 7 ist alles sehr eng zusammen", sagte Stanislawski.

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