Zwei Strafen in Höhe von insgesamt 45.000 Euro wegen des Abbrennens von Pyrotechnik will Bundesligist Hannover 96 von den zum Teil schon ermittelten Tätern begleichen lassen.

"Unsere Linie bleibt konsequent. Wir werden die Verursacher zur Rechenschaft ziehen und diese Geldstrafen weitergeben", erklärte dazu 96-Präsident Martin Kind.

Anhänger der Niedersachsen hatten bei den beiden Europa-League-Auswärtsspielen in Kopenhagen und Lüttich illegal Rauchbomben und Leuchtfackeln gezündet und damit die UEFA-Gerichtsbarkeit auf den Plan gerufen.

In einem ähnlich gelagerten Fall in der Bundesliga trieben die Norddeutschen eine vom DFB verhängte Geldbuße in Höhe von 4000 Euro von einem 96-Fan ein, der beim Auswärtsspiel in Augsburg mit Pyrotechnik gezündelt hatte.

Kind mahnte die Anhänger der "Roten" mit Blick auf das Zwischenrundenspiel am 23. Februar (19.00 Uhr) beim FC Brügge zur Vernunft. "Neue Verstöße würden zu weiteren hohen Strafen führen. Dann wären auch weitergehende Konsequenzen für unsere Anhänger nicht auszuschließen", sagte Kind.

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