Robin Dutt, Trainer des Bundesligisten Bayer 04 Leverkusen, hat mit der "Werkself" eine turbulente erste Saisonhälfte erlebt.

Neben einem schwachen Saisonstart, gab es trotz des Erreichens des Achtelfinals in der Champions League auch immer wieder kritische Stimmen gegenüber dem 47-Jährigen.

"Wir hatten uns vor der Saison natürlich auch selbst eine hohe Erwartungshaltung geschaffen. Durch die Situation mit vielen verletzten Spielern konnten wir diese Erwartungen erst einmal nicht erfüllen und dann ist es klar, dass die Fans unzufrieden sind", gibt er sich im SPORT1-Interview verständnisvoll ob der negativen Stimmen und fügt an:

"Momentan merken sie aber, gerade durch die Art und Weise, wie die Mannschaft auftritt, dass wir wieder da sind."

Den Wirbel um Michael Ballack sieht Dutt dagegen gelassen: "Das ist halt einfach so, wenn man einen derart prominenten Spieler unter Vertrag hat."

Und auch Auswirkungen der großen Medienaufmerksamkeit auf die Mannschaft erwartet er nicht, schließlich haben die Spieler gegen Bremen bereits bewiesen, dass sie sich nicht aus der Ruhe bringen ließen.

"Ballacks Zeit in Leverkusen ist nicht vor dem 30. Juni vorbei. Bis dahin hoffen wir auf eine gute Zusammenarbeit, vor allem hinsichtlich des sportlichen Nutzens, das ist klar", verkündet Dutt, dass der Mittelfeld-Regisseur in keinster Weise bei Leverkusen auf dem Abstellgleis stehe.

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