Trotz der Stadionkatastrophe in Port Said will Trainer Thomas Tuchel vom Bundesligisten FSV Mainz 05 im Punktspiel am Samstag bei Schalke 04 von Beginn an auf den Ägypter Mohamed Zidan setzen.

"Wir haben ihn nicht geholt, um unseren Kader zu ergänzen, sondern um unsere Mannschaft anzuleiten. Ich mache mir keine Sorgen um seine Handlungsschnelligkeit und sein Spielverständnis", sagte Tuchel.

Zidan hatte 1998/99 für Al-Masry aus Port Said gespielt.

Am Mittwochabend war es nach dem Spiel Al-Masrys gegen Al-Ahly Kairo zur schlimmsten Katastrophe der ägyptischen Fußball-Geschichte gekommen. 74 Menschen starben.

Im Gedenken an die Opfer will der derzeit einzige ägyptische Bundesliga-Profi gegen Schalke mit Trauerflor auflaufen.

Für den vom deutschen Meister Borussia Dortmund zum FSV zurückgekehrten Zidan ist es bereits die dritte Zeit bei den Rheinhessen.

Der 30-Jährige hatte bereits in der Saison 2005/2006 sowie in der Rückrunde 2007 in Mainz gespielt und dabei in 41 Spielen 22 Tore erzielt.

"Da ist es ein Vorteil, dass Mainz für eine gewisse Art steht, Fußball zu spielen. Sein Anpassungsprozess wird ein sehr kurzer sein", sagte Tuchel.

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