Bayern München zeigt sich irritiert ob der jüngsten Äußerungen der Nationalmannschafts-Führung über das Testspiel des Rekordmeisters gegen Vize-Weltmeister Niederlande am 22. Mai.

Man sei "erstaunt" über die Kritik von Bundestrainer Joachim Löw und Manager Oliver Bierhoff an der Ansetzung der Begegnung im Vorfeld der EM 2012 in Polen und der Ukraine (8. Juni bis 1. Juli), teilten die Bayern am Sonntag mit.

Der Deutsche Fußball-Bund (DFB), der niederländische Verband KNVB und auch die Europäische Fußball-Union (UEFA) hätten `gemeinsam an der Umsetzung dieses Spieles mitgeholfen", hieß es in der Erklärung der Münchner.

Das Spiel ist als Freundschaftsgipfel zwischen den Bayern und der Elftal gedacht, zwischen denen es aufgrund der schweren Verletzung von Star Arjen Robben nach der WM 2010 in Südafrika zu Dissonanzen gekommen war.

Der DFB stört sich jedoch daran, dass in der Partie voraussichtlich alle acht deutschen Nationalspieler der Münchner eingesetzt werden - unmittelbar vor der EURO ist das aus Sicht von Löw unglücklich.

Der FC Bayern wies aber daraufhin, dass gemäß der Vereinbarung mit der für das Spiel verantwortlichen Vermarktungsagentur beide Teams verpflichtet seien, "mit der bestmöglichen Mannschaft anzutreten. Dies war und ist dem DFB seit langer Zeit bekannt".

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