Bastian Schweinsteiger hat beim 2:0 von Bayern München im DFB-Pokal-Viertelfinale beim VfB Stuttgart einen Riss des vorderen Außenbandes im rechten Sprunggelenk erlitten. Dies ergab eine Kernspintomografie am Donnerstag in München.

Schweinsteiger erhielt einen Gips, den er eine Woche lang tragen muss. Danach kann er mit einem Spezialschuh mit dem Muskelaufbautraining beginnen.

"Eine Prognose, wann Bastian wieder trainieren oder spielen kann, werden wir zu einem späteren Zeitpunkt bekannt geben", sagte Mannschaftsarzt Dr. Hans-Wilhelm Müller-Wohlfahrt. Schweinsteiger droht jedoch eine mehrwöchige Pause.

Der Mittelfeldspieler des deutschen Rekordmeisters hatte sich die Verletzung bereits in der Anfangsphase nach einer Attacke des VfB-Innenverteidigers Georg Niedermeier zugezogen. Nach kurzer Behandlung war Schweinsteiger zwar noch einmal aufs Feld zurückgekehrt, nach 17 Minuten musste er jedoch ausgewechselt werden.

Schweinsteiger war in der Vorrunde bereits mehrere Wochen ausgefallen, nachdem er sich im Champions-League-Spiel gegen Neapel im November das Schlüsselbein gebrochen hatte. In der Vorbereitung klagte der 90-malige Nationalspieler zudem über eine Reizung im Knie, weshalb er einige Male das Training abbrechen musste.

"Dieser weitere Rückschlag für Bastian tut mir leid. Ich bin aber überzeugt davon, dass er rechtzeitig zum Saisonende wieder fit ist und sowohl den Bayern als auch der Nationalmannschaft in den wichtigen Spielen in alter Stärke zur Verfügung steht", sagte Nationalmannschafts-Manager Oliver Bierhoff.

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