Bayern München ist bei der Klärung des Interessenkonflikts mit Bundestrainer Joachim Löw wegen des Testspiels des Rekordmeisters gegen die Niederlande der falsche Ansprechpartner für den DFB.

"Unser Standpunkt ist ganz einfach. Wenn man von Seiten des DFB etwas ändern will, muss man sich mit Infront einigen und nicht mit dem FC Bayern. Denn wir müssen uns hier vertragskonform verhalten", sagte Bayerns Vorstandschef Karl-Heinz Rummenigge nach einem Telefonat mit dem desginierten DFB-Präsidenten Wolfgang Niersbach der "Sport Bild".

Rummenigge verwies darauf, dass die Bayern das umstrittene Freundschaftsspiel am 22. Mai gegen die Nationalmannschaft der Niederlande auf eine "vom DFB mitgeborene Idee" hin abgeschlossen und die Rechte dann an die Agentur Infront verkauft hätten: "Beide Teams mussten unterzeichnen, dass sie mit ihrer bestmöglichen Mannschaft auflaufen müssen."

Genau da liegt das Problem des Bundestrainers. Demnach müsste er für das im Zuge des Streits um die WM-Verletzung von Bayern-Spieler Arjen Robben vereinbarte Spiel mitten in der Vorbereitung auf die Münchner Nationalspieler verzichten.

Dies sind derzeit Torwart Manuel Neuer, DFB-Kapitän Philipp Lahm, Jerome Boateng, Holger Badstuber, Bastian Schweinsteiger, Thomas Müller, Toni Kroos und Mario Gomez.

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