Jermaine Jones vom Bundesligisten Schalke 04 würde seinen üblen Tritt gegen Nationalspieler Marco Reus im Pokalspiel gegen Borussia Mönchengladbach im Dezember am liebsten rückgängig machen.

"Ich weiß, das war doof von mir", sagte der US-Nationalspieler im Interview mit der "Westdeutschen Allgemeinen Zeitung".

Die achtwöchige Liga-Sperre bis einschließlich zum 1. März hält der 30-Jährige, der in der Europa League am Donnerstag bei Viktoria Pilsen (19 Uhr) spielberechtigt ist, aber für überzogen.

"Die Sache ist im Pokal passiert, und ich hätte es verstanden, wenn man gesagt hätte: 'Die ganze nächste Saison darf er im Pokal nicht spielen, und als Denkzettel geben wir ihm noch zwei, drei Spiele Sperre in der Bundesliga obendrauf'", sagte Jones: "Aber es ist so viel Druck von außen gekommen, dass der DFB die ganze Sperre auf die Bundesliga bezogen hat."

Generell sieht sich Jones in der Öffentlichkeit falsch dargestellt und teilweise sogar einer "Hetzjagd" ausgesetzt.

"Wenn man mich sieht, sagt man: 'tätowierter Typ, Bad Boy.' Aber das ist oberflächlich", sagte Jones: "Das beste Beispiel ist doch David Beckham: Der ist auch tätowiert, und ich glaube nicht, dass der ein Ghettojunge ist."

Der Schalker bestätigte, dass die Schalker ihm eine "erhebliche" Geldstrafe aufgebrummt haben. Angeblich handelt es sich um einen fünfstelligen Betrag, der dem Evangelischen Kinderheim in Herne zugute kam.

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