Bayern Münchens Vorstandsvorsitzender Karl-Heinz Rummenigge hat deutliche Kritik an der Leistung der Schiedsrichter geübt.

"Mir fällt auf, dass Schiedsrichter im Moment eigenartig pfeifen. Wenn beispielsweise der Herr Kircher in Hamburg ein korrekt erzieltes Tor gibt, dann hätten wir erst gar nicht die Tabellenführung eingebüßt. Man hat manchmal den Eindruck, dass es heißt: Im Zweifelsfall contra Bayern", monierte Rummenigge in der "Sport Bild".

Gegen den HSV war die vermeintliche Führung für Bayern nicht gegeben worden, weil FCB-Stürmer Mario Gomez den Eigentorschützen Heiko Westermann geschubst haben soll.

Zu seiner Vermutung, dass die Referees im Zweifel gegen den Deutschen Rekordmeister entscheiden, erklärte Rummenigge: "Ich erzähle Ihnen ein Beispiel, das mir die Augen geöffnet hat. Damals wurde uns ein völlig korrektes Tor von Miroslav Klose nicht anerkannt, obwohl der Ball einen halben Meter hinter der Linie war."

"Ich fragte den Schiedsrichter, ob er das nicht gesehen hätte. Er sagte mir, dass sein erster Eindruck ebenfalls war, dass er drin gewesen sei. Aber ich müsste dabei eins wissen. Wenn der Ball nicht drin gewesen wäre, bekäme er bundesweite Schlagzeilen und damit größten Ärger. Also: Im Zweifelsfall contra Bayern, dann hat man sein Ruhe", berichtete Rummenigge.

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