Sportdirektor Frank Arnesen will den Hamburger SV in der Bundesliga mithilfe von Geldgebern wieder nach oben führen.

"Wenn wir weiter voran kommen wollen, müssen wir uns gemeinsam und offen Gedanken über mögliche Investorenmodelle machen", sagte der Däne der Tageszeitung "Die Welt".

Hintergrund ist die Tatsache, dass Arnesen wegen der finanziellen Lage beim HSV im kommenden Sommer auf dem Transfermarkt praktisch keinen Handlungsspielraum hat.

"Wir können nur so viel ausgeben, wie wir durch Verkäufe einnehmen", sagte der 55-Jährige.

Ein weiteres Engagement von Milliardär Klaus-Michael Kühne ist für Arnesen nicht der beste Weg.

"In erster Linie müssen wir durch uns selbst gesunden, also ohne die Millionen von Herrn Kühne auskommen. Wir müssen zeigen, was wir können", so Arnesen: "Wenn dann Sponsoren oder eben Herr Kühne investieren wollen, umso besser. Dann können wir mehr machen."

Logistikunternehmer Kühne hatte bereits im Jahr 2010 12,5 Millionen Euro in den Klub investiert und sich dafür 33 Prozent der jeweiligen Transferwerte an Heiko Westermann, Dennis Diekmeier, Dennis Aogo, Marcell Jansen, Paolo Guerrero und Lennard Sowah gesichert.

Später kam es zum Streit, weil sich Kühne entgegen der Abmachung in die Transferpolitik des Klubs eingemischt und Spieler kritisiert hatte.

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