Der neue Trainer Markus Babbel ist mit dem körperlichen Zustand der Profis von 1899 Hoffenheim nicht zufrieden, will diese Erkenntniss aber nicht als Kritik an seinem Vorgänger Holger Stanislawski verstanden wissen.

"Es sind gute Werte, aber es ist Luft nach oben", sagte Babbel vor dem Punktspiel am Samstag beim VfL Wolfsburg (15.30 Uhr/LIGA total!).

"Für meine Philosophie müssen wir hart arbeiten, weil wir ein Spiel zeigen wollen, das kräfteraubend ist", erklärte Babbel: "Das soll keine Kritik an den Vorgängern sein, weil ich nicht weiß, was sie spielen wollten. Für mein Spiel müssen wir einen Tick mehr machen."

Babbel sieht sich durch die ersten beiden Auftritte der Mannschaft unter seiner Regie (1:1 bei Werder Bremen, 1:1 gegen den FSV Mainz 05) in seiner Einschätzung bestärkt.

"Immer dann, wenn die Power da war, haben wir es sehr gut gemacht. Wir haben aber zu viele Phasen, wo wir zu passiv geworden sind - und dann ging es auf einmal wieder", erklärte der Coach.

Babbel fügte an: "Für mein Spiel braucht man Wettkampfpower und Wettkampfhärte. Das muss man trainieren. Ich weiß, wie es geht. Ich habe damit sehr gute Erfahrungen gemacht. Das ist natürlich für die Jungs jetzt ungewohnt, aber da will ich auch keine Rücksicht nehmen."

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