Trainer Felix Magath vom VfL Wolfsburg hat die eigenen Ansprüche zurückgeschraubt und die internationalen Plätze vorerst abgeschrieben.

"Für uns geht es aktuell nur darum, uns von den Abstiegsrängen fernzuhalten", sagte Magath zu "Sky".

Dass man sich beim ambitionierten Tabellenachten bis auf Weiteres nach unten orientiert, macht Magath vor allem an der schwachen Auswärtsbilanz fest:

"Die Stabilität im Team ist noch nicht groß genug, um unsere Auswärtsschwäche in den Griff zu bekommen. Die Mannschaft hat die Tendenz, nach einem Rückstand dem Gegner das Feld zu überlassen."

Vor dem Heimspiel gegen 1899 Hoffenheim am Samstag (15.30 Uhr) macht Magath besonders der im Winter von den "Wölfen" an die Gäste ausgeliehenen Stürmers Srdjan Lakic Sorgen.

"Lakic ist ein sehr guter Profi, und ich drücke ihm die Daumen, dass er die Chance in Hoffenheim nutzt, auch wenn ich hoffe, dass sein erstes Saisontor noch eine Woche auf sich warten lässt. Aber alles läuft darauf hinaus, dass er ausgerechnet am Samstag trifft", sagte Magath.

Lakic war im verganenen Sommer vom Ligarivalen 1. FC Kaiserslautern nach Wolfsburg gewechselt, hatte sich unter Magath aber nicht durchsetzen können. Bis zum Saisonende spielt der Kroate auf Leihbasis für Hoffenheim.

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