Andreas Müller soll einer der Favoriten auf die Nachfolge von Andreas Rettig als Geschäftsführer von Bundesligist FC Augsburg sein.

Der ehemalige Manager von Schalke 04 sei laut der Tageszeitung "Augsburger Allgemeine" "ein heißer Kandidat" als künftiger Sportchef des Tabellen-Fünfzehnten.

Rettig hatte kurz vor Weihnachten erklärt, dass er seinen zum Saisonende auslaufenden Vertrag "aus rein persönlichen Gründen" nicht verlängern wolle.

Der 48-Jährige ist seit Juli 2006 Manager bei den Schwaben und hatte den FCA im vergangenen Sommer zusammen mit Präsident Walther Seinsch und Trainer Jos Luhukay erstmals in die Bundesliga geführt.

Müller dementierte die Gerüchte am Montag umgehend.

"Es gibt überhaupt keinen Kontakt zu Augsburg - keinen Anruf und keine Gespräche. Ich habe mich auch nicht beworben", sagte Müller der Münchner Tageszeitung "tz".

Der 49-Jährige war auf Schalke als Nachfolger von Rudi Assauer zwischen Mai 2006 und März 2009 Manager der Königsblauen.

Im Augenblick ist Müller Teilhaber einer Spielerberatungsfirma. Dort wolle er in den nächsten drei bis fünf Jahren auch bleiben.

"Das ist meine Zukunft. Es war eine Entscheidung für mehr Lebensqualität. Der Fußballzirkus ist sehr, sehr stressig. Ich bin keiner, der da hin- und herspringt", sagte Müller.