Die Einführung von Gesichtsscannern in Stadien ist anscheinend auch nach breiter Kritik durch Fans und Ligavertreter noch nicht vom Tisch.

"Ich kann keine Maßnahmen, die an uns herangetragen werden, ausschließen. Ich kann auch den Gesichtsscanner nicht ausschließen", sagte DFL-Geschäftsführer Holger Hieronymus am Montagabend bei einer Veranstaltung des Hamburger Fußball-Verbandes.

Befürworter der Methode im Kampf gegen Krawalle in den Stadien ist aber auch Hieronymus nicht. "Da bewegen wir uns auf einem schmalen Grat, denn die Umsetzung ist praktisch nicht durchzuführen.

Stattdessen sollten wir die Maßnahmen, die wir haben, ständig auf den Prüfstand stellen und verbessern", sagte der Ex-Profi des Hamburger SV. Er nannte in diesem Zusammenhang unter anderem die Trennung der Fangruppen, das Verhängen von Stadionverboten und konsequente Prävention.

Unter anderem hatte Ligapräsident Reinhard Rauball einen Vorschlag des Schweriner CDU-Innenministers Lorenz Caffier, Gesichtsscanner in Fußballstadien einzusetzen, als "nicht zumutbar und undurchführbar" zurückgewiesen.

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