Die offizielle Fanvertretung des 1. FC Kaiserslautern hat sich im Namen der gesamten Anhänger für die antisemitischen Beleidigungen gegen den israelischen Profi Itay Shechter entschuldigt.

"Die Äußerung, die gegenüber der Mannschaft von einem Einzelnen getroffen wurde, spiegelt in keinster Weise die Meinung der Fangemeinschaft des 1. FC Kaiserslautern wider", hieß es in einer Mitteilung: "Die Fanvertretung distanziert sich von rassistischen, diskriminierenden und antisemitischen Äußerungen in jeglicher Form."

Am Sonntag hatte eine Gruppe von fünf bis zehn Personen während des Trainings des abstiegsbedrohten Klubs Shechter antisemitisch beleidigt und den "Hitler-Gruß" gezeigt. Der FCK hat bereits die Polizei eingeschaltet.

Derweil geht die Polizei Kaiserslautern im Fall der antisemitischen Beleidigungen gegen den israelischen FCK-Profi Itay Shechter mittlerweile mehreren Hinweisen auf die Täter nach.

"Nach dem Aufruf des FCK und unserem Aufruf sind viele Hinweise eingegangen. Wir sind dabei, diese zu überprüfen und zu schauen, ob sie uns weiterbringen. Wir sind aber noch nicht so weit, die möglichen Täter zu identifizieren", sagte ein Polizeisprecher

teilentwitternE-MailKommentare
Bitte bewerten Sie diesen Artikel