Auf der Suche nach einem Nachfolger für den zurückgetretenen Präsidenten Wolfgang Overath hat der 1. FC Köln eine Absage seines Wunschkandidaten erhalten.

Der Multimillionär Manfred Hell, bis 2011 Chef des Outdoor-Ausrüsters Jack Wolfskin, gab dem Klub einen Korb.

Er habe den Vorsitzenden des Verwaltungsrats, Werner Wolf, darüber informiert, dass er als Kandidat für das Präsidentenamt nicht zur Verfügung stehe, ließ der 55-Jährige mitteilen.

Hell, seit vielen Jahren FC-Fan und angeblich an der Finanzierung der Rückkehr von Lukas Podolski nach Köln beteiligt, galt als Favorit auf den Posten des Klubchefs.

Weiter im Gespräch als Overath-Nachfolger ist der ehemalige Manager Karl-Heinz Thielen. Der 71-Jährige hat wegen gesundheitlicher Probleme allerdings noch keine Entscheidung gefällt, ob er tatsächlich kandidieren will.

Overath war auf der Jahreshauptversammlung am 13. November überraschend zurückgetreten. Dabei schlugen die Emotionen unter den Fans derart hoch, dass Overath-Anhänger und -Gegner mit den Fäusten aufeinander losgingen und die Security Schwerstarbeit leisten musste, um eine völlige Eskalation zu verhindern.

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