Stürmer Milivoje Novakovic vom 1. FC Köln hat sich mit seiner Kritik an seiner Streichung aus dem Kader für das vergangene Ligaspiel gegen Werder Bremen (1:1) einen Bärendienst erwiesen.

Nach Gesprächen mit Cheftrainer Stale Solbakken gehört der Slowene nach Informationen des "Express" auch für das nächste Punktspiel der Rheinländer am Dienstag beim FSV Mainz nicht zum nominierten Kader.

Laut Solbakken soll der dienstälteste FC-Profi lediglich nachrücken, falls sich ein anderer Spieler verletzt.

Novakovic war zu Beginn der Osterwoche von Solbakken als Reaktion auf die sportliche Talfahrt der Geißböcke bis auf den Relegationsplatz zusammen mit drei Spielern aus dem Kader für die Begegnung mit Bremen gestrichen worden.

Einen Tag vor dem Duell mit den Hanseaten klagte Novakovic in einem Zeitungsinterview, dass er nicht zulassen könne, nun als Sündenbock verantwortlich gemacht und vorgeführt zu werden.

FC-Geschäftsführer Claus Horstmann ließ daraufhin durchklingen, dass der Angreifer mit weiteren Konsequenzen zu rechnen hätte.