Interims-Trainer Sami Hyypiä vom Bundesligisten Bayer Leverkusen hat starke Zweifel, ob er die Chefcoachposition beim Werksklub ab der neuen Saison übernehmen will.

"Ich kann in den fünf bis sechs Wochen sehen, ob das Trainergeschäft etwas für mich ist. Ich denke, ich bin nicht überzeugt, dass es etwas für mich ist. Andere Leute sind es mehr als ich. Ich lebe und spiele seit 15 Jahren unter Druck und ich weiß nicht, ob ich das die weiteren Jahre meines Lebens haben möchte. Ich habe Zweifel, ob es der richtige Weg für mich ist", sagte der finnische Ex-Nationalspieler vor dem Heimspiel der Werkself gegen Hannover 96 bei "Sky".

Der 38-Jährige betreut zusammen mit Sascha Lewandowski in der Nachfolge des entlassenen Robin Dutt die Rheinländer. Bayer will nach Saisonende eine Entscheidung über die Besetzung des Trainerpostens treffen.

Unter Hyypiä/Lewandowski holten die Leverkusener in vier Spielen ohne Niederlage acht Punkte und steuern Kurs in Richtung Europa-League-Teilnahme.

Bayer-Abwehrspieler Manuel Friedrich hatte sich für einen Verbleib des Interims-Trainerduos stark gemacht: "Ich hoffe, hoffe, hoffe, dass der Verein darüber nachdenkt, die beiden weiterhin zu beschäftigen und es als Option sieht. Ich finde es eine geniale Lösung, und ich bin absolut überzeugt davon, dass dies Zukunft hat."

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