DFL-Chef Christian Seifert erkennt neidlos den neuen 3,7-Milliarden-Euro-TV-Vertrag der englischen Premier League an, der in der vergangenen Woche abgeschlossen wurde.
"Ich kann den Kollegen der Premier League nur gratulieren. Dass BSkyB in der Lage ist, über 750 Millionen Pfund pro Jahr zu investieren, ist ein beeindruckender Beleg für die Stärke des englischen Pay-TV-Marktes", sagte der Vorsitzende der Geschäftsführung der Deutschen Fußball-Liga (DFL) der "Sport-Bild" (Mittwoch-Ausgabe).
Der TV-Vertrag in Deutschland ab 2013 war im April in Deutschland ebenfalls als Coup gefeiert worden und beschert der Deutschen Fußball Liga (DFL) für vier Jahre 2,512 Milliarden Euro.
Insgesamt erhält die DFL durch den neuen Vertrag ab 2013 per annum 628 Millionen Euro, 52 Prozent mehr als bisher (412 Millionen Euro).
Allein der Pay-TV-Sender "Sky" Deutschland lässt sich die TV-Rechte ab 2013 jährlich 485 Millionen Euro kosten, der Konkurrent Telekom war bei der Vergabe der Rechte im Bieterwettstreit leer ausgegangen.
"Sky" Deutschland hatte neben den Fernsehübertragungsrechten auch die Rechte für die Live-Übertragung der Bundesliga im Internet und über Mobilfunknetze ab der Saison 2013/2014 für vier Jahre erhalten.
"BSkyB" zahlt für 116 Livespiele pro Saison von 2013 bis 2016 rund 940 Millionen Euro, die British Telecom für 38 Spiele 300 Millionen Euro.
"Haupttreiber war zweifelsohne das Engagement der British Telecom, das in dieser Form einzigartig ist in Europa", sagte Seifert.
Für die Bundesliga-Rechte bot die Deutsche Telekom weniger als 400 Millionen Euro pro Saison, alle Live-Rechte gingen daher an den Pay-TV-Sender "Sky" Deutschland.



