Der VfB Stuttgart übt sich zum Start in die neue Saison der Bundesliga in Bescheidenheit.

Er strebe eine Verbesserung der Platzierung an, sagte Trainer Bruno Labbadia, betonte allerdings auch: "Ich kann kein Ziel ausgeben. Der große Unterschied ist, dass die anderen Vereine aufgerüstet haben. Wir haben Qualität verloren. Es darf nicht viel schiefgehen."

Sportdirektor Fredi Bobic musste im Lizenzspieleretat zehn Millionen Euro finden, um dem Verein einen ausgeglichenen Jahresabschluss zu ermöglichen. Das hat er offenbar erreicht.

Rund sechs Millionen Euro bringt der Transfer von Julian Schieber zu Borussia Dortmund, eine weitere Million der Wechsel von Timo Gebhart zum 1. FC Nürnberg.

Sparen wird der VfB auch bei den Gehältern. Die Verträge von Matthieu Delpierre (zu 1899 Hoffenheim) und Khalid Boulahrouz wurden nicht verlängert.

Als prominente Neuzugänge stehen bislang nur der türkische Nationalspieler Tunay Torun (Hertha BSC/ablösefrei) und Tom Hoogland (Schalke 04/Ausleihe) fest. Beide sollen am Dienstag offiziell vorgestellt werden.

Nach einem Laktattest am Montag wird ab Dienstagmorgen das von Labbadia angekündigte "stramme Programm" durchgezogen. Während der Vorbereitung wird der Trainer allerdings auf Gotoku Sakai verzichten.

Der Japaner wird für sein Land bei den Olympischen Spielen antreten.

"Wir freuen uns für den Spieler", sagte Bobic süffisant, "wir müssen ihn freistellen und werden das auch tun."

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