Die Rückkehr von Claudio Pizarro zu Bayern München steht unter keinem guten Stern.

Der 33 Jahre alte Peruaner fällt wegen der Folgen eines Muskelfaserrisses im Oberschenkel noch mindestens zehn Tage aus.

"Ich brauche noch ein bisschen Zeit. In hoffe, dass ich in zehn Tagen wieder mit der Mannschaft trainieren kann", sagte der Torjäger.

Die Verletzung hatte sich der frühere Bremer Pizarro in der Vorbereitung auf ein WM-Qualifikationspiel mit Peru Anfang Juni zugezogen. "Ich dachte, dass das nicht so schlimm ist. Ich habe extra meinen Urlaub verkürzt, um fit zu sein. Aber ich habe es leider nicht geschafft und muss Geduld haben", ergänzte Pizarro.

Trotz der großen Konkurrenz durch Mario Gomez und den kroatischen Neuzugang Mario Mandzukic im Sturm des Rekordmeisters ist es das Ziel des Stürmers, der von 2001 bis 2007 schon einmal beim FC Bayern unter Vertrag stand, "dass ich immer spiele. Ich habe viel Vertrauen".

Bei seinem ersten Wechsel nach München seien es fünf Angreifer gewesen, "da war es noch schwieriger. Wichtig ist, dass ich eine gute Vorbereitung mache, dann wird man sehen." Deutlicher wird Pizarro schon in Bezug auf seine Ambitionen mit der Mannschaft: "Ich will alles gewinnen, alles was es gibt, die Mannschaft hat die Qualität."

Auch der Schweizer Nationalspieler Xherdan Shaqiri, der für 12,5 Millionen Euro vom FC Basel verpflichtet wurde, präsentierte sich nach den ersten zwei Trainingstagen äußerst selbstbewusst. Selbst große Namen wie Arjen Robben, Thomas Müller oder Franck Ribery können ihn nicht schrecken.

"Ich will mich hier durchsetzen", sagte der 21-Jährige. Er habe mit Basel in der vergangenen Saison "alles gewonnen. Und der FC Bayern braucht Winnertypen, der Verein will und muss Titel gewinnen. Ich will mithelfen, dass wir ein tolle Saison haben."

Um bei den Bayern, "der perfekt zu mir passt", nicht ins Hintertreffen zu geraten, verzichtet Shaqiri sogar auf seine Olympia-Teilnahme. "Ich möchte in die Mannschaft reinkommen. Natürlich möchte jeder Olympia, aber ich kann mich in München nur integrieren, wenn ich zu 100 Prozent da bin", betonte er.

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